hoff_projekt_Davert_5087_Eingang
Davert
, Ascheberg
Die Natur ins Haus geholt

Der neue Hauptsitz des Naturkostherstellers Davert in Ascheberg zeigt, dass man auch in einem Gewerbegebiet bemerkenswerte optische Highlights setzen kann. Bei diesem Projekt gehen Funktionalität und Ästhetik Hand in Hand. Ziel war es, einen Bogen zwischen der auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Davert-Unternehmensphilosophie und der Gebäudeoptik zu schlagen. Facettenreich in Optik und Funktion. Erforderlich wurde der Neubau, weil Davert aus dem alten Standort auf einem fast schon idyllisch anmutenden Areal mit einer alten Mühle in Senden-Ottmarsbocholt herausgewachsen war. Dort lag der Bezug zur Natur aufgrund des Erscheinungsbildes auf der Hand. Obwohl die Entscheidung für eine Grundkonstruktion in Stahlbetonbauweise mit einer Thermofassade primär aufgrund betriebswirtschaftlicher Erwägungen zustande kam, wurden der Nachhaltigkeits-Gedanke und die Authentizität, die im Biosektor sehr wichtig ist, nicht aus den Augen verloren. Besonders sichtbar wird das an der Fassade des Verwaltungsbereiches, der sich im Obergeschoss des östlichen Gebäudeteils befindet. Dieser Bereich wurde komplett in einer Holzrahmenbauweise mit einer Lärchenholzfassade aus Rhombusleisten realisiert. Der Brückenschlag zur Nachhaltigkeit ist an diesem Gebäudeteil aus gestalterischen und auch energetischen Gesichtspunkten genau richtig platziert.

Projektdetails

Nutzung:
Verwaltung, Produktion und Logistik
Standort:
Zur Davert 7, 59387 Ascheberg
Bauherr:
Niehoff-Davert GmbH, Gronau
Objektgröße:
14.700 m² BGF
Auftrag:
Masterplan, Generalplanung, schlüsselfertige Erstellung