Der Auftrag lautete, sowohl die Ansiedelung des neuen Firmensitzes als auch einen zweiten Flächenteil für eine erfolgreiche Weitervermarktung auf dem neuen Grundstück, das am Ende einer Erschließungsstraße liegt, zu ermöglichen. Im Masterplan von Hoff erlaubt ein gemeinsam genutzter Wendehammer nicht nur eine gleichwertige Erschließung von beiden Parteien, sondern zugleich eine ausgesprochen effiziente Nutzung des Grundstücks.
Raster mit Vor- und Rücksprüngen
Der Grundstücksteil für den neuen Firmensitz des Bauherrn, der eine Fläche von ca. 5.000 m² und einen dreieckigen Zuschnitt hat, wird im Entwurf bestmöglich ausgenutzt: Sowohl die Halle als auch der Verwaltungstrakt arbeiten mit geschickten Vor- und Rücksprüngen in einem einheitlichen Raster, das den verschiedenen Logistikanforderungen für Anlieferung, Abholung oder auch Besucherparkplätzen Rechnung trägt. Terrasse und Grünanlagen für Mitarbeitende, Kunden und Workshop-Teilnehmer schließen sich im Süden des Bürotraktes an und bieten einen Blick ins Grüne: Eine großzügig angelegte Baum- und Strauchbepflanzung trennt das Betriebsgelände von der angrenzenden Wohnbebauung.
Eine kontrastreiche Fassadengestaltung teilt die Funktionsbereiche auch optisch auf: Ein augenfälliger, warmer Klinker kennzeichnet den Bürotrakt und verleiht ihm dadurch seine sofort erkennbare Funktion als Empfang und architektonische Visitenkarte.
Die Halle für die Produktion und Lagerung der Flüssigglasuren tritt hingegen optisch mit ihrer Isopaneelwand im Farbton Graualumium in den Hintergrund. Die einheitlich zweigeschossige Bauweise mit Flachdach schafft eine optische Verbindung von allen Gebäudetrakten. Der vom Bauherrn gewünschte Industrielook zeigt sich vor allem in den Fenster-Elementen mit Gittersprossen sowie den Glastrennwänden im Inneren.