Mit dem Hasehaus im Herzen der Stadt Osnabrück hat HOFF und Partner ein einzigartiges Geschäfts- und Gastronomiegebäude im Spätsommer 2014 (Fertigstellung 2015) errichtet, das sowohl architektonisch als auch städtebaulich starke Impulse setzt. Der Gebäudeentwurf, der in einem interkulturellen Gemeinschaftsprojekt mit der niederländischen MAS architectuur bv realisiert wurde, ging im Vorfeld aus einem namhaft besetzten Investorenwettbewerb als Sieger hervor.
Ein Hingucker und ökologischer Mehrwert.
Das Hasehaus nimmt am Neumarkt – dem zurzeit bedeutendsten Entwicklungsareal der Stadt Osnabrück – eine herausragende Rolle ein. Gestalterisch besticht das Gebäude insbesondere durch seinen Variantenreichtum. Ziel war es, eine ansprechende Einbettung in das architektonisch sehr heterogene Umfeld sicherzustellen. Basis ist ein zweiteiliger Aufbau mit einem siebengeschossigen Kopfgebäude (genannt Haseturm) und dem dahinter liegenden fünfgeschossigen zweiten Gebäudeteil (genannt Hasewall). Die Gebäudeteile sind lediglich in den unteren beiden Etagen und durch eine etwas zurückliegende, holzverkleidete Passage im oberen Bereich verbunden.
So entsteht am Gebäudeübergang ein Einschnitt, der durch die Installation eines sogenannten
Vertical Gardens noch einmal ganz besonders akzentuiert wird. Diese vertikale Fassadenbegrünung ist nicht nur optisch sehr ansprechend, sondern sie speichert auch Wasser, spart Energie, senkt die Umgebungstemperatur, absorbiert CO² und isoliert das Gebäude, das so beispielhaft für eine ökologisch rücksichtsvolle und nachhaltige Bauweise ist.